Anwendungsgebiete

Gemäß einer Auskunft der Bundesregierung sind die den Ausnahme­erlaubnissen zugrunde liegenden Diagnosen vielfältig. Die Hauptgruppe stellen z.Zt. (Stand Juni 2016) Schmerzpatienten (inkl. schmerzhafte Spastik bei multipler Sklerose) mit einem Anteil von ca. 62 Prozent dar. Die nächstgrößere Gruppe sind ADHS-Patienten mit einem Anteil von ca. 12 Prozent, gefolgt von Patienten mit Depressionen (ca. 6 Prozent), Inappetenz/ Kachexie (ca. 4,5 Prozent), Tourette-Syndrom (ca. 4 Prozent), Darmerkrankungen (ca. 4 Prozent), Epilepsie (ca. 3,5 Prozent), sonstige psychiatrische (ca. 3 Prozent) bzw. sonstige neurologische (ca. 0,5 Prozent) Erkrankungen und Lungenerkrankungen (ca. 0,5 Prozent).